Eine Kuh stürzt in ein Felsloch – RTR zeigt den harten Bündner Alpalltag
Eine Kuh stürzt in ein tiefes, felsiges Loch und kann sich nicht mehr selbst befreien. Stundenlang versuchen Andrea und Alois, das Tier zu retten. Gleichzeitig ist ungewiss, ob sein ungeborenes Kalb überlebt. Es ist einer der dramatischsten Momente der neuen RTR-Dokuserie «Si d'alp». Dabei geraten Mensch und Tier immer wieder an ihre Grenzen.
Vier Menschen verbringen einen Sommer auf drei Bündner Alpen
Im Mittelpunkt stehen Andrea, Alois, Otmar und Alexa. Sie verbindet die Arbeit mit den Tieren, doch ihre Geschichten und Erfahrungen unterscheiden sich deutlich.
Für Andrea Tschumper und Alois Dudli ist es der erste gemeinsame Alpsommer. Das junge Paar aus dem Kanton St. Gallen übernimmt auf der Alp Quader die Verantwortung für mehr als 100 Kühe. Der gewohnte Alltag bleibt im Tal zurück – stattdessen bestimmen Melken, Zäune, Wetter und unerwartete Zwischenfälle ihren Tagesablauf.
Otmar Cadruvi kennt das Leben auf der Alp bereits seit vielen Jahren. Eigentlich hatte er dieses Kapitel abgeschlossen. Nach einem Todesfall übernimmt er jedoch kurzfristig die Alp Tschegn Dadens. Begleitet wird er von seiner Hündin Kaja. Für Otmar ist die Rückkehr deshalb mehr als nur ein weiterer Arbeitseinsatz.
Alexa verbringt den Sommer auf der Alp Nova. Zwischen Tieren, Bergen und dem Rhythmus der Natur findet sie nach eigener Darstellung genau das, was ihr wichtig ist. Die Alp ist für sie nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern steht auch für Heimat, Freiheit und Leidenschaft.
Schon der Arbeitstag beginnt vor Sonnenaufgang
Die Serie romantisiert das Leben in den Bergen nicht. Andrea und Alois beginnen ihren Tag teilweise noch vor Sonnenaufgang und müssen zunächst ihren Rhythmus beim Melken finden. Dann bleibt eine Kuh in einem Brunnen stecken und will sich nicht mehr herausbewegen.
