Ballon d'Or: Schweizer Juror setzte Kane auf Platz zwei – das sind seine Gründe
Für Harry Kane war der Ballon-d'Or-Sieg die grosse Krönung seiner Saison. Doch auf dem Stimmzettel des Schweizer Jurors stand ein anderer Name ganz oben: Daniel Visentini wählte Lamine Yamal vor dem Bayern-Stürmer. Der Journalist der «Tribune de Genève» erklärte seine Entscheidung nach der Verleihung in einem eigenen Beitrag. Darüber berichten Blick und Watson übereinstimmend.
So sieht das Schweizer Podest aus
Visentinis bislang öffentlich bekannte erste drei Plätze lauten:
- 1. Lamine Yamal, FC Barcelona
- 2. Harry Kane, FC Bayern München
- 3. Pau Cubarsí, FC Barcelona
Damit unterscheidet sich seine Reihenfolge deutlich vom Gesamtergebnis: International setzte sich Kane vor Kylian Mbappé und Yamal durch.
Warum Visentini Yamal bevorzugte
Laut seiner von den Schweizer Medien wiedergegebenen Erklärung überzeugten Visentini besonders Yamals individuelle Fähigkeiten und dessen Wirkung mit dem Ball. Hinzu kam der WM-Titel mit Spanien. Kanes aussergewöhnliche Torausbeute erkannte der Journalist ausdrücklich an, setzte den Engländer aber dennoch hinter Yamal.
