Fan-Reaktionen nach Aufstiegs-Entscheid: Gemischte Gefühle beim EHC Arosa und EHC Chur
Aroser und Churer Eishockeyfans haben intensive Tage hinter sich. Viel wurde darüber spekuliert, welchen Weg in die Zukunft die beiden Bündner Klubs einschlagen werden. Seit gestern Abend ist klar: Arosa hält an seinem Aufstiegsgesuch fest und will im kommenden Jahr in der zweithöchsten Schweizer Liga spielen. Am Dienstag gab derweil Kantonsrivale EHC Chur bekannt, sein Aufstiegsgesuch in die umstrittene Swiss League zurückzuziehen.
Gründe für den Churer Rückzug gibt es viele, denn wie die Swiss League im kommenden Jahr aussehen wird, ist höchst ungewiss. Wie viele Teams spielen in der nächsten Saison in der zweithöchsten Liga? Welcher Modus wird angewandt? Wie viele Ausländer dürfen dabei sein? Fragen, die bis heute nicht geklärt sind. «Wir wollen keine zu hohen Risiken eingehen und den Verein und dessen Zukunft nicht gefährden», heisst es darum auf der Churer Homepage.
Ganz anders scheint dies der EHC Arosa zu sehen. Der sechsköpfige Verwaltungsrat liess verlauten: «Dem Klub ist es gelungen, zahlreiche Personen und Unternehmungen zu gewinnen, die damit die Vorwärtsstrategie mittragen.» Ebenfalls in den Überlegungen mitgespielt hätten gemäss einer Medienmitteilung der sportliche Erfolg, der Neubau der Swiss League (unter anderem gibt es im nächsten Frühling keinen Absteiger) und die neuen Perspektiven, die durch den Aufstieg entstehen.