«Grosser Türligarten» wird jetzt zu einer Kita umgebaut
Die Bündner Regierung hat der Stadt Chur einen Kantonsbeitrag in Höhe von rund 82'000 Franken zugesichert – für die Restaurierung und Umnutzung des «Grossen Türligartens». Dies geht aus einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden vom Donnerstag hervor. Das Ensemble aus Wohnhaus und Ökonomiebauten zähle zu den wenigen erhaltenen Churer Herrschaftshäusern des 17. Jahrhunderts ausserhalb der Stadtmauern. Es wurde im Jahr 1606 von Johann Simeon de Florin, ehemals Landeshauptmann im Veltlin, erbaut. Der «Grosse Türligarten» besteche durch seinen malerischen Ausdruck und den stark ortsbildprägenden Charakter am Ufer der Plessur, heisst es darin weiter.