Zürcher Sommerbäder verkaufen erstmals drei Millionen Eintritte
In den Zürcher Sommerbädern ist aufgrund des heissen Sommers erstmals die Marke von drei Millionen Eintritten überschritten worden. Rekordmonat war der Juli mit über 890'000 Eintritten.
Bisher galt das Jahr 2023 mit 2,44 Millionen Eintritten per Saisonschluss aller 15 vom Sportamt betriebenen Sommerbäder als Rekordsaison. Doch aufgrund der Hitzewellen bricht der Sommer 2026 alle Besuchermarken mit über 3,31 Millionen Eintritten, wie das Sportamt der Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte.
45'400 Saisonabos lösten in diesem Jahr die Besucherinnen und Besucher. Das sind fast 6000 mehr verkaufte Abonnemente als noch im vergangenen Jahr. «Gemessen an den Eintrittszahlen blicken wir auf unsere erfolgreichste Badesaison zurück», teilte ein Sprecher des Zürcher Sportamts auf Anfrage von Keystone-SDA mit.
Das am besten besuchte Wochenende war jenes vom 27. und 28. Juni. Den eintrittsstärksten Tag verzeichneten die Bäder am Sonntag, 21. Juni, mit rund 80'000 Eintritten. Die meisten Besucherinnen und Besucher suchten in den grossen Strandbädern Tiefenbrunnen und Mythenquai nach Abkühlung im See.
Ausgetrocknete Liegewiesen
Doch die Hitzewellen hatten neben der grossen Besucherzahl noch weitere Auswirkungen auf den Badebetrieb. Laut dem Sportamt gab es aufgrund der Trockenheit und Hitze vereinzelte Astabbrüche bei Bäumen und die Liegewiesen waren ausgetrocknet. «Zudem musste in den Freibädern mehr Frischwasser zugeführt werden, um die Wasserqualität einhalten zu können», sagte der Sprecher.
In den Fluss- und Seebädern mussten aufgrund des tiefen Wasserspiegels vereinzelt Sprungbretter geschlossen werden.