Zum Hauptinhalt springen
Schweiz und Welt

Zürcher schicken 955'000 Franken nach Graubünden

Südostschweiz
07.12.2019, 16:29 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Mit der Inlandhilfe unterstützt der Kanton Zürich regelmässig Vorhaben in finanzschwächeren Kantonen. Dieses Jahr hat der Regierungsrat insgesamt knapp 2,5 Millionen Franken aus dem Zürcher Lotteriefonds bewilligt, die in zehn Projekte in Schweizer Berggebieten fliessen sollen. In der Regel beheben die Projekte entweder Unwetterschäden oder wirken präventiv gegen solche, wie zum Beispiel mit Massnahmen zur Stärkung des Schutzwaldes, wie es in einer Mitteilung des Kantons Zürich heisst. Berücksichtigt werden zudem immer wieder wichtige regionale Natur- und Umweltschutzprojekte sowie bedeutende Kultur- und Alpwirtschaftsvorhaben.

Etwas mehr als 955'000 von den insgesamt rund 2,5 Millionen Franken gehen dieses Jahr an Projekte in Graubünden:

  • Albula: Instandstellung Waldweg Fops – 100'000 Franken
  • Val Müstair: Sammelprojekt Sanierung Forststrassen – 100'000 Franken
  • Poschiavo: Wiederherstellung von Trockensteinmauern – 125'400 Franken
  • Scuol: Restauration Alp Tamangur Dadora – 330'00 Franken
  • Rossa/Calancatal: Aufwertung der Kulturlandschaft Calvari – 300'000 Franken

Die Höhe der einzelnen Beiträge schwanke je nach Vorhaben und Beteiligung der Standortgemeinden beziehungsweise der Standortkantone, heisst es in der Mitteilung weiter. Bereits in der Vergangenheit unterstützte der Kanton Zürich im Rahmen der Inlandhilfe Bündner Projekte. So beispielsweise 2017 mit zwei Millionen Franken. (rac)

Zwei Zürcher Millionen für Graubünden

Zürcher schicken 955'000 Franken nach Graubünden | Südostschweiz