Zoo Zürich soll seine Parkplätze unterirdisch verlegen
Der Zoo Zürich soll seine oberirdischen Parkplätze in ein neues Parkhaus verlegen. Der neue kantonale Gestaltungsplan verpflichtet ihn auch, die An- und Abfahrten der Autos zu regulieren. Der Zoo selber soll künftig aus elf artgerechten Lebensräumen bestehen.
Der Zoo Zürich möchte sich weiterentwickeln und hat dafür gemeinsam mit Stadt und Kanton einen neuen kantonalen Gestaltungsplan erarbeitet. Dieser soll die Leitplanken für die Entwicklung bis ungefähr ins Jahr 2050 festlegen.
Ein zentraler Aspekt der Planung ist die Neuorganisation des Verkehrs und der Parkplätze, wie die Verantwortlichen am Dienstag an einer Medienkonferenz erklärten. Der Zoo verfügt bis heute über keine eigenen Parkflächen. Dies soll sich nun ändern, da trotz eines Ausbaus des öffentlichen Verkehrs weiterhin viele Gäste mit dem Auto anreisen werden.
Die bisherigen oberirdischen Parkplätze rund um den Zoo sollen verschwinden und durch eine unterirdische Lösung ersetzt werden. Ursprünglich war das neue Parkhaus bei der Masoala-Halle angedacht, nun soll es unter dem benachbarten Sportplatz des Akademischen Sportverbandes Zürich (ASVZ) gebaut werden.
In der neuen Anlage sind rund 1200 Parkplätze vorgesehen, womit im Gegenzug etwa 1200 oberirdische Abstellplätze aufgehoben werden sollen. Der bisherige Masoala-Parkplatz soll in eine parkähnliche Anlage umgewandelt werden. Die Stadt arbeitet für das unterirdische Parkhaus derzeit einen Baurechtsvertrag aus, über den der Zürcher Gemeinderat befinden wird und der dem fakultativen Referendum untersteht.
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