Weitere Machtdemonstration der Glarner Volleyballerinnen
von Peter Aebli
Bereits nach einer Stunde waren die als stark eingestuften Aarauerinnen geschlagen. Das lag daran, dass Glaronia ein perfektes Spiel abgeliefert hatte. Trainer Filip Brzezinski antwortete auf die Frage, was man noch besser machen könnte: «Ich habe eine lange Liste. Da gibt es noch viel zu tun. Doch was draufsteht, sage ich nicht. Das würde unseren Gegnern helfen.» Die Geheimniskrämerei des Polen zeigt, wie gezielt er arbeitet, doch notwendig wäre sie nicht, denn Glaronia ist derzeit das klar beste Team der Liga.
Nicht nur Brzezinska
Wie gewohnt lieferte die polnische Aussenangreiferin Ewelin Brzezinska erneut eine hervorragende Partie ab, ohne wirklich eine schlüssige Erklärung für ihre Topform zu haben: «Seit dem ersten Tag in Glarus fühle ich mich wohl, die Stimmung im Team ist ausgezeichnet.» Dies würde wohl jede Spielerin unterschrieben, doch weshalb die Glarnerinnen Samstag für Samstag ein perfektes Spiel abliefern, kann niemand wirklich erklären. Natürlich sind sie in einem «Flow» und reiten auf einer Erfolgswelle, doch bestimmt ist es mehr als das.
Annahme als solide Grundlage
Libera Alice Salvati, die ihre dritte Saison bei Glaronia spielt, hat sich auch im Vergleich zum Vorjahr enorm gesteigert. Die Ingenieurin ist mit ihrer Annahme der Ausgangspunkt für die erfolgreichen Aktionen. Sie gibt das Lob jedoch weiter: «Wir arbeiten super als Team zusammen, und seit Beginn der Saison fühle ich mich ausgezeichnet durch meine Mitspielerinnen und den Coach unterstützt.» Sie ergänzt dann noch, dass Passeuse Mariah Mandelbaum gerne noch bessere Annahmen hätte, aber das sei natürlich immer der Fall.