Vorzeitiger Saisonstart für drei Schweizer Hockey-Klubs
Diese Woche beginnt für Meister Fribourg-Gottéron, den Genève-Servette HC und den HC Davos die neue Saison – mit den ersten Begegnungen in der Champions Hockey League.
Meister Gottéron gastiert am Donnerstag in Graz und am Samstag in Klagenfurt. Die Freiburger kommen reisetechnisch viel besser und deshalb finanziell günstiger weg als die übrigen Schweizer Teams. Servette und Davos müssen je zweimal nach Schweden fliegen. Gottéron gastiert nach den beiden Partien in Österreich nur noch im dänischen Herning.
Für Servette und Davos startet die Champions Hockey League am Freitag mit Heimspielen. Davos empfängt die Norweger von Storhamar, Servette spielt gegen die Eisbären aus Berlin.
Jedes der 24 Teams in dieser Euroliga bestreitet in der Vorrunde sechs Partien. Die besten 16 Teams erreichen die Playoffs. Im Eishockey-Europacup gelangte dieses Format schon vor den Europacup-Wettbewerben der Fussballer zur Anwendung. Das Highlight aus Schweizer Sicht der Vorrunde dürfte das Gastspiel von Servette am 10. September in Skelleftea sein. Gegen Skelleftea gewann Servette in der Saison 2023/24 mit einem 2:1 im Final daheim die Champions League.
Gottéron mit der Ambition, die Champions League zu gewinnen
Weil ein Jahr später auch die ZSC Lions den Titel holten, zählen die Schweizer gewiss auch in dieser Saison zu den Mitfavoriten. «Wir spielen, um zu gewinnen», sagt Genfs Sportchef Marc Gautschi. Und aus Freiburg tönt es ähnlich: «Wir haben zugeschaut und gesehen, wie Servette und die ZSC Lions in den letzten Jahren die Champions League gewannen», sagt Gottérons Sportdirektor Gerd Zenhäusern. «Wir haben die gleiche Ambition.»