Vom Schülerschwimmen zu Wassersporttagen
Das Davoser Schülerschwimmen hat eine lange Tradition. In den letzten Jahren liess das Interesse seitens der Kinder immer stärker nach. Vor allem die älteren Jahrgänge liessen sich kaum mehr dafür begeistern, sich am freien Nachmittag ins Wasser zu stürzen und Längen gegen die Zeit zu schwimmen. Zudem konnte sich jedes Davoser Kind anmelden, unabhängig von seinem Schwimmlevel. So kam es, dass in den letzten Jahren die Schwimmkünste einzelner Teilnehmer kaum ausreichten, um eine 25-Meter-Bahn sicher zurückzulegen.
Neu musste man sich qualifizieren
Der Schwimmverein Davos suchte nach Lösungen, um diesen Traditionsanlass wieder aufleben zu lassen. In Zusammenarbeit mit allen Davoser Schulen habe man dann das Pilotprojekt «Wassersporttage Davos» ins Leben gerufen, erklärt dessen Präsidentin Sandra Weder auf Anfrage. Alle Davoser Schulkinder von der 2. bis 9. Klasse (Sertig und Wiesen bereits ab der 1. Klasse) schwimmen stufenweise während eines gemeinsamen Events um die Wette, sofern sie bereits ohne Hilfsmittel im grossen Becken die gewünschte Strecke absolvieren können. Die Oberstufe/Talentschule organisiert anschliessend für alle Jugendliche eine Stafette bestehend aus Elementen des Rettungsschwimmens mit dem Ziel, die Wassersicherheit zu fördern. Immerhin gibt es zwei Seen in der Landschaft Davos mit vielen verschiedenen Wassersportarten. Es ist auch im Interesse der Volksschule, Wassersicherheit in allen Altersstufen zu thematisieren. Diejenigen Kinder, welche noch nicht sicher schwimmen können, dürfen beim lustigen Wettkampf «Wasserläufer» im bauchtiefen Wasser im Mehrzweckbecken teilnehmen.
Mittlerweile wurden klassenweise die letzten Qualifikationsläufe für die «Wassersporttage» geschwommen. Die Kinder hatten doppelte Freude, denn nach dem Schwimmen erhielten alle einen Znüni, offeriert von den Davoser Bäckereien.