Vier Autorinnen und ein Autor im Rennen um den Schweizer Buchpreis
Ins Rennen um den Schweizer Buchpreis 2026 gehen Lukas Bärfuss, Hayat Erdoğan, Yael Inokai, Sonja Sophie Kreis und Sarah Elena Müller. Mit ihren jüngsten Romanen stehen sie auf der Shortlist.
«Die fünf nominierten Romane richten den Blick auf das Verborgene und schärfen unsere Wahrnehmung für das, was oft unsichtbar bleibt», lässt sich die fünfköpfige Jury in einer Mitteilung vom Donnerstag zu ihrer Auswahl zitieren. Zudem führt sie an, dass die nominierten Werke «nicht vielfältige Lebenswirklichkeiten» aufzeigten, sondern auch «die sprachliche und stilistische Bandbreite der Schweizer Gegenwartsliteratur».
Preisträger erneut nominiert
Nominiert sind «Königin der Nacht» von Lukas Bärfuss, «Hauptsache kein Zeitgeist» von Hayat Erdoğan, «Die Auster» von Yael Inokai, «Das grosse Eis» von Sonja Sophie Kreis und «Unwucht» von Elena Müller.
Mit dieser Auswahl, in der ein Autor neben vier Autorinnen steht, greift die Jury mehrheitlich auf bekannte Namen zurück. Am prominentesten ist sicher Lukas Bärfuss, der den Schweizer Buchpreis bereits 2014 für seinen Roman «Koala» bekommen hat und zudem mit dem Georg-Büchner-Preis 2019 ausgezeichnet ist, einer der renommiertesten Auszeichnungen der deutschsprachigen Literatur.
Sarah Elena Müller war für 2023 für ihren Debütroman «Bild ohne Mädchen» schon einmal für den Schweizer Buchpreis nominiert. Yael Inokai wurde 2018 für ihren zweiten Roman «Mahlstrom» vom Bundesamt für Kultur mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet und stand 2022 mit ihrem Roman «Ein simpler Eingriff» auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.