Unter dem Strich ist Repower mit 2018 zufrieden
Die diesjährige Generalversammlung der Repower AG hat am Mittwoch in Pontresina den Antrag des Verwaltungsrats für die Auszahlung einer Dividende genehmigt. Wie es in einer Mitteilung heisst, gibt es pro Namenaktie 0.50 Franken. Die Ausschüttung von 3'695'484 Franken geht zulasten der Kapitaleinlagereserven. Letztmals wurde den Aktionären im Jahr 2013 eine Dividende ausbezahlt, schreibt Repower weiter.
Repower hat 2018 ein positives operatives Ergebnis erwirtschaftet. Die Jahresrechnung weist bei einer Gesamtleistung von 2,1 Milliarden Franken einen Gewinn ohne Berücksichtigung von Zinsen und Steuern (Ebit) von 35 Millionen Franken aus. Die Jahresergebnisse wurden am 9. April publiziert:
Repower schüttet seit Langem wieder eine Dividende aus
Als Gesamtverwaltungsrat bestätigt wurden Monika Krüsi, Peter Eugster, Urs Rengel, Martin Schmid, Claudio Lardi, Roland Leuenberger und Hansueli Sallenbach. Krüsi wurde als Präsidentin und Peter Eugster als Vizepräsidenten des Verwaltungsrats bestätigt.
Die verbesserte Marktsituation und die gute Positionierung von Repower auf dem Markt führten laut Krüsi zu einem guten Jahresergebnis. Die Verwaltungsratspräsidentin wies aber auch auf die nach wie vor tiefe Rentabilität des Unternehmens hin. Diese lasse dem Unternehmen zu wenig Spielraum und Flexibilität. Eine andere Herausforderung des Unternehmens sei es, im aktuellen Marktumfeld profitabel in Wasserkraft zu investieren. Solche Projekte würden schnell einmal hunderte Millionen Franken kosten und Kapital für die nächsten 80 Jahre binden.