Zur laufenden Beurteilung der Lage werden die Rutschungen und Felsabbrüche mit GPS-Messtationen ständig überwacht. Am Montag 23. März übermittelte die Messstation bei Vazerol, unweit von Brienz, keine Daten mehr. «Die laufende Überwachung des Brienzer Rutsches ist für die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Ortschaften Brienz/Brinzauls, Vazerol, Tiefencastel und Surava von grösster Bedeutung», fasst Daniel Albertin, Gemeindepräsident von Albula/Alvra, die Bedeutung der Messstation gegenüber der Regionalzeitung Novitats zusammen.
Für Gemeindepräsident Daniel Albertin ist ein solches Verhalten nur schwer nachvollziehbar: «Man muss sich schon fragen, was heutzutage in gewissen Leuten vorgeht, die zu so etwas fähig sind», sagt er im Interview mit Radio Südostschweiz.
Vonseiten der Gemeinde wurde Anzeige erstattet und die Messanlage konnte nach vier Tagen ohne Datenübermittlung wieder in Betrieb genommen werden. «Jede Warnanlage, stellt einen wichtigen Teil zum Schutze unserer Bevölkerung dar und da war es wichtig, dass die Messanlage rasch wie möglich wieder Daten sendet», ergänzt Daniel Albertin.