«Traue unserem Team einiges zu»
DZ: Daniel Jussel, wie sind Sie zum Trainerjob beim FCD-Fanionteam gekommen?
Daniel Jussel: Mein Ziel war ohnehin, irgendwann einmal die erste Mannschaft als Trainer betreuen zu können. Als bereits im letzten Winter festgestanden hatte, dass Thim van der Laan als Cheftrainer nicht mehr weitermachen würde, hatte ich beim Vorstand angefragt. Ich bin froh, dass ich nach der Zusage ein paar Monate Zeit hatte, mich auf die neue Herausforderung vorzubereiten.
Inwiefern war dies wichtig?
Ich musste mir zum Beispiel klar werden, ob wir das bisherige Spielsystem beibehalten oder in der höheren Liga etwas Anderes einführen wollen und wie ich die Trainingsvorbereitung gestalten möchte.
Inwiefern bringen Sie die nötige Ausbildung respektive Erfahrung mit, um den Trainerjob erfolgreich ausüben zu können?
Ich war ja bis Ende der letzten Saison noch selber Teil des Fanionteams und kenne dieses daher sehr gut. Ebenfalls war ich davor schon seit zehn Jahren Juniorentrainer im FC – zuletzt bei den A-Junioren. Und ich besitze das UEFA-B-Diplom, dank dem ich Teams bis zur 2. Liga interregional trainieren dürfte.
In zwei Cup-Partien machte Ihr Team keine gute Figur, und es setzte klare Niederlagen ab. Wo sehen Sie die Gründe?
Wir hatten diverse Absenzen und setzten deshalb viele junge Spieler ein. Zudem probierten wir einiges aus. Das ist nicht aufgegangen, und ich musste danach nochmals über die Bücher.
Was macht für Sie den Reiz aus, das Traineramt auszuüben?
Die Herausforderung, 20 verschiedene Charaktere zu einer Einheit zu formen, hat für mich den grössten Reiz. Ich muss die richtige Mischung sowie die richtige Sprache auf und neben dem Platz finden. Das Team hilft sich jedoch gegenseitig, was meine Arbeit enorm erleichtert. Zudem haben wir das Kader vergrössert, damit immer genügend Leute im Training dabei sind.