Ein Startup mit viel Potenzial
Die Idee, ein Startup zu gründen, hatte das Trio allerdings schon länger. Den Zwei haben den Bachelor in Wirtschaft in der Tasche. Zudem hätten sich immer wieder Fans und Sponsoren dafür interessiert, wie die Profis mit Rückschlägen wie beispielsweise Verletzungen umgehen würden, erklärt Rüesch auf Anfrage. Konkret wurde das Ganze dann nach der Hochzeit eines Teamkollegen vor gut eineinhalb Jahren, als das Trio auf dem Weg in ein Trainingslager ins französische Prémanon war und unterwegs Pause in einem Wellnesstempel machte. Im Strömungskanal des Aussenbeckens habe man dann stundenlang diskutiert und dabei gemerkt, dass die «Wellnessbad-Idee» durchaus Potenzial besitze, wird auf der Trainpub-Homepage erklärt. Rüesch sieht nicht nur Vorteile für die Kundschaft, sondern durchaus auch für sich selbst: «Wir können uns Wissen aneignen und in den Marketing- und Finanzbereich hineinschauen. Das ist sehr spannend.»
Im Lauf der Monate wurde das Projekt weiter entwickelt, und im September 2021 sprachen Rüesch, Furger und Schaad gezielt Personen an, ob sie ihre sportlichen Angebote dank Trainpub bekannter machen wollen. Parallel dazu wurde der Aufbau der Homepage durch die Firma Mindset vorangetrieben.
Dario Colognas Einstieg
Im November 21 war es dann soweit, und Dario Cologna wurde angesprochen, und man stellte ihm das Projekt vor. Der mittlerweile zurückgetretene Weltklasse-Sportler fand Gefallen daran und stieg nach den Olympischen Winterspielen mit ein – das verantwortliche Trio wuchs also zum Quartett an. Für die Initianten ist das Mitmachen des ehemaligen Olympiasiegers und Weltmeisters wichtig, wie Rüesch ausführt: «Der Name Cologna ist schweizweit bekannt. Das macht für uns einiges einfacher, da wird schneller irgendwo hinkommen». Mittlerweile verwalten Rüesch und seine Mitstreiter fast alles selber. Das Design der Homepage stammt beispielsweise von Roman Schaad.