Trailrun von internationaler Ausstrahlung in Sedrun
«Trail-Lauf bedeutet, es geht auch mal steil bergauf und bergab, es gibt Felsen und andere Hindernisse im Weg, zum Teil gibts auch gar keinen Weg – und immer wieder Stolpersteine und beim Weg durch Bäche oder Schnee auch mal nasse Füsse. Und genau so hat sich in den vergangenen Monaten auch die Organisation des Rheinquelle-Trails präsentiert», sagt Simona Barmettler, OK-Chefin des Rheinquelle-Trails in einer Medienmitteilung des Veranstalters
Was die 28-jährige OK-Chefin mit den angesprochenen Hindernissen meint, ist klar: Aufgrund der Coronakrise mussten die Organisatoren in den vergangenen Monaten auf stetig verändernde Ausgangslagen reagieren. «Allein die Erarbeitung, Abstimmung und fortwährende Anpassung unseres Schutzkonzeptes war ein immenser Aufwand», sagt Barmettler.
Zwei Strecken zur Auswahl
Allen Hürden zum Trotz kann am Samstag erstmals zum Rheinquelle-Trail gestartet werden. Mit über 500 Anmeldungen sei der Premieren-Lauf doppelt so stark nachgefragt wie ursprünglich erwartet, heisst es in der Medienmitteilung.
Start für die zwei Strecken über den Tgom und bis zum Tomasee ist am Samstag um 8 und um 9 Uhr. Von Sedrun geht es zunächst steil aufwärts, dann folgt die Rückkehr ins Tal nach Denter Auas, wo sich die Strecken teilen. Während die «Kurzstreckler» (16,1 km) nach rechts zurückkehren Richtung Sedrun, führt die lange Strecke (41,1 km) weiter zur zweiten Verpflegung in Tschamut und dann teils über Trails, teils weglos auf den Piz Cavradi und zur Maighelshütte. Von dort gehts via Rheinquelle und Badushütte zum Pazolastock und dann parallel zur Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn zurück nach Tschamut und auf der rechten Talseite wieder nach Sedrun.