Staudenmann gegen König Orlik – Moser greift mit Schlegel zusammen
Im 1. Gang des Kilchberger Schwingets am Samstag greift Fabian Staudenmann mit Armon Orlik zusammen. Michael Moser bekommt es mit Werner Schlegel zu tun.
Drei Tage vor dem Saisonhöhepunkt lüftete Fridolin Beglinger das Geheimnis um die Spitzenpaarungen. Der Technische Leiter des Eidgenössischen Schwingerverbandes, dem die Einteilung des 1. Gangs an Festen mit eidgenössischem Charakter obliegt, sorgte bei seiner Premiere im neuen Amt für keine allzu grossen Überraschungen.
Der Glarner berücksichtigte etwa das ungeschriebene Gesetz, den stärksten Schwinger der Saison (Fabian Staudenmann) mit dem amtierenden Schwingerkönig (Armon Orlik) zusammengreifen zu lassen, auch wenn er damit seine Aussage revidierte, keine Schwinger zu paaren, die sich in der laufenden Saison schon zu häufig gegenübergestanden seien.
Zwischen Staudenmann und Orlik gab es in dieser Saison schon drei Duelle – alle endeten gestellt. In bisher sieben Gängen setzte sich jeweils nur einmal einer der beiden durch: Der Bündner Orlik gewann am Eidgenössischen 2019 in Zug, der Berner Staudenmann bodigte Orlik im Schlussgang des Jubiläumsfests 2024 in Appenzell.
Moser strebt die Premiere gegen Schlegel an
Ebenfalls mit Spannung erwartet werden darf das Duell zwischen Michael Moser und Werner Schlegel. Der Berner Moser gehört trotz seiner erst 21 Jahre zum engsten Favoritenkreis, der St. Galler Schlegel stand im Vorjahr beim Eidgenössischen in Mollis im Schlussgang. In bisher vier Duellen setzte sich stets der Ostschweizer durch, zuletzt in diesem Jahr am Bernisch-Kantonalen im Wankdorf.