Stadt Chur verlängert ihr Corona-Massnahmenpaket
Die zweite Welle der Corona-Pandemie ist in vollem Gange. Deshalb habe der Stadtrat von Chur alle Rechtsgrundlagen des Corona-Massnahmenpakets, das er im März geschnürt hatte, kritisch überprüft und die Massnahmen aktualisiert. Dies schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Das Ziel: Analog zur ersten Welle werden beispielsweise die Churer Gastronomie, Gewerbe, Kultur und Sport früh finanziell unterstützt oder von Gebühren entlastet.
Das Massnahmenpaket soll die Liquidität der lokalen Wirtschaft, von Akteuren in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung und die Betreuung und von gemeinnützigen Organisationen, aber auch von natürlichen Personen sicherstellen. Laut Mitteilung stehen speziell diejenigen im Fokus, die aufgrund von abgesagten Veranstaltungen Einbussen machen und vermutlich kaum genügend von den Massnahmen des Bundes und des Kantons profitieren können. Sie alle sollen weiterhin auf Unterstützung zählen können, denn der Stadtrat verlängert das Massnahmenpaket ins Jahr 2021.
281'000 Franken Kosten erlassen
Konkret unterstützt der Stadtrat die Betroffenen, indem er zum Beispiel die Kosten von städtischen Leistungen erlässt. Dieser Punkt falle mit rund 281'00 Franken finanziell am stärksten ins Gewicht, wie es in der Mitteilung heisst. Dabei gehe es in erster Linie um die Reduktion von Gebühren für Gastronomie- und Gewerbetreibende und die Benützung von städtischen Schul- und Sportinfrastrukturen durch Vereine.