Färbitag dank «4Reasons»
Organisiert wird der Anlass von der Offenen Jugendarbeit der Gemeinde Davos in Zusammenarbeit mit «4Reasons».
Am Samstag, 11. November, können alle Schülerinnen und Schüler der Davoser Volksschule von der ersten Primar- bis zur dritten Oberstufe kostenlos ein ausgewähltes Sportprogramm in der Färbihalle geniessen. Unter der Anleitung von fachkundigen Sportlehrpersonen und einem Bergführer können die Kinder Trampolin hüpfen, Klettern, Badminton und Tennis spielen, Tischtennis oder Volleyball ausprobieren. Über Mittag wird zudem ein reichhaltiges Verpflegungsbuffet angeboten. «Wir bieten einen spannenden Tag voller Entdeckungen, Abenteuer und Bewegungslust», freut sich Arlette Nouadjeu, Leiterin Offene Jugendarbeit der Gemeinde Davos. Der Färbitag dauert von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt in die Färbi-Sporthalle ist nur mit Hallenschuhen erlaubt. Aus Platzgründen können sich die Eltern nicht in der Halle aufhalten. Da bei der Halle nur wenig Parkplätze zur Verfügung stehen, ist eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Velo empfohlen.
Eingespieltes Team
Während die offene Jugendarbeit der Gemeinde die Organisation des Färbitags Davos übernommen hat, steckt hinter der Finanzierung das Projekt «4Reasons». 2020 wurden während des Jahrestreffens des World Economic Forums WEF zum ersten Mal Essensresten aus Hotelküchen eingesammelt und im Langlaufzentrum an der Hertistrasse zum Verzehr angeboten. Als Gegenleistung wurde um Spenden gebeten, die wiederum für sozial Benachteiligte oder die Davoser Jugend eingesetzt werden sollten. Seither hat sich das Restaurant «4Reasons» zu einem Fixpunkt während der WEF-Woche entwickelt, und wird rege frequentiert. «Ein Netzwerk von inzwischen rund 30 Freiwilligen kümmert sich um den reibungslosen Ablauf», berichtet Mitinitiant Cyrill Ackermann. Das geht vom Einsammeln über das Aufbereiten bis zum Abwaschen und Aufräumen. Zusammen mit Stefan Pfister hatte er einst beschlossen, etwas gegen die erschreckende Lebensmittelverschwendung an WEF-Banketten zu tun. Vier Gründe gaben sie damals an: Die Ökologie – «Verlorenes Essen ist verschwendete Energie» – Ethik – «Das Wegschmeissen von Esswaren ist moralisch nicht vertretbar» – soziale Verantwortung – «So können Spenden generiert werden» – und schliesslich Politik – «Alle haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Handeln wir danach».