So geht die Stadt mit Hitze um
Der Gemeinderat von Chur hat am Donnerstag unter anderem über eine Interpellation der Fraktion Freie Liste Verda diskutiert. Die Fraktion wollte von der Stadtregierung wissen, welche Massnahmen die Stadt zukünftig im Umgang mit der Hitze geplant habe. Dies auch, weil durch den Klimawandel immer öfter mit Hitzesommern im städtischen Raum – wie etwa im vergangenen Jahr – gerechnet werden müsse.
Die Stadt tue schon viel, um Hitzestaus zu vermeiden, heisst es in der Antwort des Stadtrates. Laut Tom Leibundgut, Stadtrat und Vorsteher des Departements Bau Planung Umwelt, konnte an der Versammlung des Gemeinderates aufgezeigt werden, dass der Stadtrat verstanden habe, dass das Klima sehr wohl ein Thema sei. «Vielleicht nicht ein ganz so grosses, wie in einer riesigen Grossstadt mit wenig Wald und Bäumen», so Leibundgut gegenüber Radio Südostschweiz. Chur habe das Glück, ein Ort zu sein, an dem es viel winde und der von vielen Bäumen umgeben sei.
«Es gibt aber auch bei uns Plätze, die relativ hitzeintensiv sind und die Wärme ausstrahlen», so Leibundgut weiter. Die Verantwortlichen der Stadt täten immer alles, um dies zu berücksichtigen. «Bei Um- und Neubauten sind wir da immer dran.»
Folgt ein Auftrag an die Stadtregierung?
Anita Mazzetta, Gemeinderätin der Freien Liste Verda, wollte zudem vom Stadtrat wissen, ob dieser plant, Massnahmen gegen den Hitzestau im Gesetz zu verankern. Leibundgut erwartet nun, dass ein Auftrag eingereicht wird, damit der Stadtrat an diesem Thema weiterarbeiten könne. Ob die vorgeschlagenen Massnahmen dann umgesetzt werden, habe man noch nicht entschieden, sagte Mazzetta im Vorfeld zu Radio Südostschweiz.
Die ausführliche Antwort der Regierung: