Slavisa Jokanovic folgt beim FC Basel auf Stephan Lichtsteiner
Der FC Basel hat den Nachfolger von Stephan Lichtsteiner gefunden. Der serbisch-spanische Doppelbürger Slavisa Jokanovic übernimmt den Trainerjob beim aktuellen Vierten der Super League.
Wie der FCB am Freitag mitteilte, unterschrieb der 58-jährige Jokanovic am Rheinknie einen Vertrag mit Gültigkeit bis zum Saisonende. Luigi Nocentini, der bisherige Assistenztrainer, der nach Lichtsteiners Freistellung am 9. September als Interimscoach einsprang, verlässt den Klub nach gut zwei Jahren wieder.
Jokanovic war zuletzt bis Juni Trainer in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al-Nasr, dem Ex-Klub von Haris Seferovic und aktuellen Klub des ehemaligen YB-Stürmers Chris Bedia. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem Dynamo Moskau, Sheffield United, Fulham, Watford, Maccabi Tel Aviv und Partizan Belgrad.
Die Verantwortlichen des FC Basel sind überzeugt, in Jokanovic jenen Trainer gefunden zu haben, nach dem sie gesucht haben: einen mit Erfahrung, Autorität und Seniorität, um für solche Krisensituationen gewappnet zu sein, wie sie der FC Basel durchmacht.
«Mit Slavisa Jokanovic konnten wir einen Trainer gewinnen, der in seiner Karriere immer wieder bewiesen hat, wie man Mannschaften in schwierigen Situationen zurück in die Erfolgsspur führt. Seine Erfahrung, seine Klarheit und die positiven Entwicklungen, die seine Teams innerhalb kurzer Zeit genommen haben, waren für uns die entscheidenden Faktoren, weshalb wir ihm unser Vertrauen schenken», sagt Valentin Stocker, der sportliche Leiter der 1. Mannschaft, im Communiqué des Klubs. Der technische Direktor Andreas Hermann streicht Jokanovics Anpassungsfähigkeit und Pragmatismus heraus.