Schwierige Aufgaben in Rumänien auf Europas grosser Bühne
Am Mittwoch beginnt in vier Ländern die Volleyball-EM der Männer. Die Schweiz bestreitet ihre Vorrundenspiele in Rumänien und trifft zum Auftakt am Donnerstag auf Olympiasieger Frankreich.
Die Volleyball-EM der Frauen ist seit Sonntag Geschichte, nun greifen die Männer ins Geschehen ein. Während die Schweizerinnen bei bei der Endrunde fehlten und die Türkei ihren Titel am Heimturnier erfolgreich verteidigte, ist die Schweiz bei den Männern dabei. Zum zweiten Mal nach 2023 hat sie sich sportlich für die EM-Endrunde qualifiziert.
Bei der Premiere vor drei Jahren bezahlte die Schweizer Auswahl noch Lehrgeld. In sechs Gruppenspielen gegen europäische Topnationen resultierten sechs Niederlagen und lediglich ein Punkt. Seither hat sich die Mannschaft weiterentwickelt. Dies zeigte sich auch in der EM-Qualifikation, welche die Schweizer mit jeweils zwei Siegen gegen Schweden und Spanien als Gruppensieger abschlossen.
Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera hat die Schweizer Mannschaft im Januar 2024 übernommen und steht vor seinem ersten grossen Turnier mit der Auswahl von Swiss Volley. Der Argentinier folgte auf den Italiener Mario Motta, der nach sechs Jahren als Nationaltrainer nach der EM 2023 zurücktrat.
Bei der Zusammenstellung des EM-Kaders setzt Serramalera auf Kontinuität: acht der 14 Spieler standen bereits vor drei Jahren im Schweizer EM-Aufgebot, sechs geben in Rumänien ihr Debüt auf dieser Bühne.
Zum Auftakt gegen den Olympiasieger
Nach intensiven Vorbereitungswochen wartet gleich zum Auftakt eine besondere Herausforderung. In Cluj-Napoca trifft die Schweiz am Donnerstag auf Frankreich, den Olympiasieger von Paris 2024. Danach folgen die Vergleiche mit Co-Gastgeber Rumänien, der Türkei, Deutschland und Lettland. Um die K.o.-Phase zu erreichen, muss die Schweiz die Gruppe mindestens auf Rang 4 abschliessen. Der Einzug in die Achtelfinals wäre ein beachtlicher Erfolg.