Schweizer Teams vor der letzten Hürde
Am Donnerstag stehen die Rückspiele der Europacup-Playoffs an. Für Lugano, St. Gallen und Sion ist in der Conference League alles möglich, Thun braucht für die Europa-League-Qualifikation ein Wunder.
Drei Schweizer Mannschaften müssen am Donnerstag noch eine letzte Hürde nehmen, um in eine europäische Ligaphase vorzustossen. Während die Chancen für Lugano und St. Gallen intakt sind, sieht es für Sion schwieriger aus. Von Thun ist nach der 0:7-Klatsche im Hinspiel eine Reaktion gefordert. Trotzdem ist dem Schweizer Meister eine europäische Ligaphase sicher.
Lugano geht im Kampf um die Conference League ab 18.00 Uhr als einziges Schweizer Team mit einem Sieg im Rücken ins Playoff-Rückspiel. Gegen Maccabi Tel-Aviv gewannen die Tessiner zuhause 2:1. Im wegen der schwierigen Sicherheitslage in Israel nach Georgien verlegten Rückspiel reicht dem Team von Mattia Croci-Torti ein Unentschieden, um sich für die Ligaphase mit 36 Mannschaften zu qualifizieren.
St. Gallen und Sion in Rücklage
Etwas weniger optimal ist die Ausgangslage für St. Gallen. Die Ostschweizer treten um 20.00 Uhr zuhause gegen Nordsjaelland mit einer 0:1-Hypothek an. Gegen den dänischen Verein zeigte sich Goalie Lawrence Ati Zigi in Topform und verhinderte einen grösseren Rückstand. Mit den eigenen Fans im Rücken ist für den FCSG deshalb noch alles möglich, um wie zuletzt in der Saison 2024/25 in die Ligaphase der Conference League vorzustossen.
Wie Lugano tritt am Donnerstagabend auch Sion auswärts an. Das Erreichen der Conference League dürfte für die Walliser ab 20.00 Uhr allerdings Herkules-Aufgabe werden.