Sanierung am Aabach trifft Hunderte Grundbesitzer
Um den Hochwasserschutz am Aabach zwischen der SBB-Brücke in Schmerikon und dem Tobelausgang nördlich der ehemaligen Spinnerei Uznaberg zu verbessern, sind umfassende Arbeiten angedacht. Zum Beispiel sollen Uferböschungen abgeflacht und -mauern erneuert werden. Der Bach soll mehr Platz bekommen.
Betroffen sind sowohl private als auch öffentliche Besitzer von insgesamt 360 Grundstücken in Uznach und Schmerikon. Sie sind im sogenannten Perimeter-Unternehmen Aabach-Talstrecke zusammengeschlossen. Ende November gab es bereits eine Infoveranstaltung für sie. Die Betroffenen haben die Kompetenzen für die weitere Planung der Hochwassersanierung an den Schmerkner Gemeinderat abgetreten.
«Jetzt geht es darum, das Bauprojekt zu planen», sagt Schmerikons Gemeindepräsident Félix Brunschwiler mit Blick auf die Ausschreibung, die am Montag im kantonalen Amtsblatt veröffentlicht wurde. Angebote können bis zum 24. März 2019 eingereicht werden. «Interessenten bewerben sich für Planerleistungen, die das Bauprojekt bis hin zur Realisierung betreffen. Wir vergeben aber zunächst nur die Projektierung», so Brunschwiler.
Bürger müssen zustimmen
Ob dann tatsächlich gebaut wird, hängt laut Brunschwiler von mehreren Faktoren ab. Insgesamt ist für das Bauprojekt eine Summe von 5,5, Millionen Franken vorgesehen. Zwei Drittel davon übernehmen Bund und Kanton, wie Brunschwiler sagt. Den Rest trage zu einem Viertel die Gemeinde, drei Viertel sollten die Betroffenen übernehmen. Es kommen also Kosten von 1,35 Millionen auf diese zu.