S-chanfer Förster beteuert seine Unschuld
Die Vorwürfe sind nicht klein: Der Förster von S-chanf soll illegal Holz nach Italien transportiert haben. Nun läuft die Strafuntersuchung und das Administrativverfahren, erklärt der Anwalt des Försters.
Hier könnt Ihr die Berichterstattung vom Dienstag nachlesen:
Förster in S-chanf soll illegal Holz verkauft haben
Beteuert Unschuld
Für den Förster gelte die Unschuldsvermutung. Der Anwalt des Försters, Andrea-Franco Stöhr, nimmt gegenüber Nadja Guetg von Radio Südostschweiz Stellung. «Die Vorwürfe stehen einfach im Raum. Einen Beweis dafür gibt es nicht.» Der Förster verwehre sich gegen den Vorwurf, illegale Holztransporte nach Italien organisiert zu haben. Er sei unschuldig.
Stöhr betont weiter, dass es fast unmöglich sei, so eine Handlung zu vollziehen. Auch gegen den Vorwurf, Mondholz illegal abgeholzt zu haben, wehren sich der Förster und dessen Anwalt Stöhr. Das Holz werde mit einem Chip versehen und müsse durch verschiedene Kontrollen auch ausserhalb des Forstbetriebs. «Es ist praktisch ausgeschlossen, dass so etwas gemacht werden kann.»
Durchsuchungen der Kantonspolizei
Wie die Kantonspolizei Graubünden gegenüber dem Regionaljournal Graubünden bestätigte, ermittelt sie derzeit mit der Staatsanwaltschaft in diesem Fall. «Eine Anzeige alleine bedeutet nicht, dass etwas dahinter ist. Eine Anzeige kann jeder stellen», sagt Stöhr. Die Kantonspolizei führte auch Durchsuchungen durch. Dies müsse die Polizei ordnungsgemäss machen. «Dass da etwas dran ist, ist nicht gesagt.»
Abwarten
Der Förster könne momentan nichts tun ausser abzuwarten. «Im Moment ist es so, dass die Verfahren laufen. Er kann aktiv nicht viel dazu beitragen.» Für den Beschuldigten sei es wichtig, dass er zu Wort komme. Die Anschuldigungen seien eine grosse Belastung. Vor allem weil er, so sagt es sein Anwalt, unschuldig sei. (nua)