Reisebus auf A96 umgekippt – zwei Tote und viele Verletzte
Zwei Menschen sind auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu gestorben, als ihr Reisebus auf dem Weg zur Münchner Wiesn von der Fahrbahn abkam und umkippte. Zahlreiche weitere Menschen der philippinischen Reisegruppe kamen zu Schaden. «Das war eine geschlossene Reisegruppe, die zum Oktoberfest unterwegs war», sagte der Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck, Martin Cornils, vor Ort.
Sechs Menschen kamen demnach sofort mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser, einer davon schwebte in Lebensgefahr. Zwei weitere wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht. In einer Sammelstelle wurden 22 weitere Personen versorgt, davon wurden mehrere dann ebenfalls noch in Krankenhäuser gebracht. Genauere Angaben zur Identität der Opfer und der Schwere der jeweiligen Verletzungen waren zunächst nicht bekannt.
Der Reisebus eines italienischen Unternehmens war gegen 6.00 Uhr am Morgen in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West ohne Beteiligung weiterer Fahrzeuge nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er kippte am Fahrbahnrand um und blieb am Waldrand liegen.
Die Gruppe wollte von Mailand nach München zum Oktoberfest fahren – zunächst hiess es, der Bus sei von Zürich nach Mailand unterwegs. «Es ist natürlich erstmal ein grosses Durcheinander, und die Faktenfindung gestaltet sich schwierig», erläuterte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord den Grund für die anfängliche Fehlinformation.
Inzwischen sei auch klar, dass nicht ganz so viele Menschen in dem Bus sassen wie zunächst angenommen. Rund 35 Passagiere waren an Bord, «die ganz gesicherte Zahl müssen wir noch eruieren», hiess es.