Rabensteiner/Geismayr und Janas/Morath weiterhin dominant beim Swiss Epic
Nach zwei Tagen Sonnenschein machten nasses Wetter und rutschige Bedingungen die 63 Kilometer lange Etappe des Mountainbike-Events Swiss Epic durch die Region um Laax, Flims und Falera zu einer Herausforderung, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Wetter habe jedoch das Duo um Becking und Dias nicht entmutigen können. Sie brannten darauf, den technischen Defekt, der auf der zweiten Etappe ein besseres Resultat verhinderte, wettzumachen. Rabensteiner und Geismayr bewiesen einmal mehr, dass Angriff die beste Art der Verteidigung ist und liessen das Feld hinter sich. Becking und Dias waren die einzigen, die in der Lage waren, ihnen zu folgen.
Geismayr: «Heute war ein guter Tag»
«Fabian Rabensteiner und ich fühlen uns im Moment wirklich ausgezeichnet», erzählt der überglückliche Teampartner Geismayr, nachdem sie den Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut hatten. «Wir arbeiten wirklich gut zusammen und sind im Moment auch gleich stark. Heute war wiederum ein guter Tag. Ich habe versucht, das Rennen von vorne zu kontrollieren, denn ich wusste, dass Frey und Stiebjahn uns in den Abfahrten angreifen wollten. Also wusste ich, wenn ich zuerst in die Trails hineinfahre, kann ich etwas rausnehmen und mein eigenes Tempo fahren.»
«Becking und Dias haben uns am letzten Anstieg eingeholt», erzählt Geismayr weiter. «Wir sind dann mit ihnen zusammen gefahren, bis Hans (Becking) einen platten Reifen hatte. Wir hatten also auch ein bisschen Glück, dass wir schlussendlich heute nicht um den Etappensieg kämpfen mussten.»
Rang 4 trotz Pech
Hans Beckings und José Dias Pechsträhne kostete sie viel Zeit, trotzdem haben sie es geschafft, den vierten Tagesrang ins Ziel zu retten und sich damit in der Gesamtwertung noch den fünften Platz zu sichern. Dies gelang, weil Becking mit der gebrochenen Felge seines Mountainbikes so schnell wie möglich noch ins Ziel fuhr und damit den Zeitverlust seines Teams in Grenzen halten konnte. 1 Minute und 19 Sekunden Vorsprung konnte das italienisch-österreichische Duo Rabensteiner und Geismayr vor Martin Frey und Simon Stiebjahn heute für sich verbuchen. Damit liegt das deutsche Duo Frey/Stiebjahn nun 6 Minuten und 21 Sekunden hinter den beiden Führenden im Gesamtklassement. Das Heimteam mit dem Schweizer Andrin Beeli und dem Belgier Frans Claes schafften es heute übrigens zum ersten Mal auf ein Etappenpodium. Die Italiener Cherchi und Tronconi bleiben trotz dieses Efforts weiterhin auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung.