Rabensteiner/Geismayr sowie Janas/Morath bauen Führung aus
Das Rennen am Mittwoch von Arosa nach Laax war von Anfang an gezeichnet von der offensiven Fahrweise von Fabian Rabensteiner und Daniel Geismayr (Wilier Pirelli Factory). Das italienisch-österreichische Duo verteidigte damit aktiv seine Leaderposition. Entsprechend positiv blickt Rabensteiner auf die zweite Etappe des SPAR Swiss Eric 2022 zurück und sagt: «Ich habe mich von Anfang an stark gefühlt.» Etwas überrascht sei er gewesen, dass das deutsche Team Frey/Stiebjahn zwischendurch nochmals aufschliessen konnte. «Doch wir konnten auf den letzten zehn Kilometern nochmals angreifen und am Ende einen kleinen Vorsprung mitnehmen.»
Das Duo Martin Frey und Simon Stiebjahn konnte dabei seinen Rückstand auf die führenden Rabensteiner und Geismayr auf 1 Minute und 22 Sekunden begrenzen. Dabei hatte gerade Stiebjahn nicht damit gerechnet, eine solche gute Leistung zeigen zu können. Er sagt: «Am Dienstag hatte ich in der ersten Abfahrt einen heftigen Sturz. Am Abend konnte ich kaum die Treppe hinaufsteigen und fühlte Schmerzen beim Gehen. Aber zum Glück habe ich mich auf dem Bike gut gefühlt.» Das SPAR Swiss Epic sei noch lang, es könne noch alles passieren. Es hörte sich an wie eine Kampfansage.
Video von quattro media
Trotzdem ist der Vorsprung von Rabensteiner/Geismayr (Wilder Pirelli Factory) vor der dritten Etappe am Donnerstag in der Gesamtwertung bereits rund fünf Minuten auf Frey/Stiebjahn. Weiter konnte sich durch den starken dritten Etappenrang Hugo Drechou und Enrique Morcillo Vergara (Buff Megamo 2) in der Gesamtwertung auf Platz 4 verbessern, direkt hinter Dario Cherchi und Martino Tronconi (KTM ALCHEMIST & ATTITUDE).