Picasso-Gemälde für 35 Millionen Dollar an der Art Basel verkauft
35 Millionen Dollar für einen Picasso. Aber auch viele zusätzliche Werke von Picasso, David Hockney, Louise Bourgeois und weiteren Blue Chips des Kunstmarkts gingen in den ersten Stunden der Art Basel für Millionen-Preise weg.
Ein grosser Picasso bei Hauser & Wirth, nicht weit davon entfernt weitere Gemälde des grossen spanischen Meisters bei Gagosian: Es fällt auf, dass die sonst eher auf Gegenwartskunst spezialisierten Gross-Galerien heuer ein starkes Gewicht auf die Bluechips der Klassischen Moderne legen.
Sie dürften von den positiven Aussichten im Hochpreis-Sektor des Kunstmarkts, wie sie der Art Market Report der Art Basel und der UBS ausgewiesen haben, beflügelt sein. Zu recht, wie der Verkaufsreport der ersten Stunden bestätigt: Hauser & Wirth verkaufte demnach Picassos Spätwerk «Le peintre et son modèle dans un paysage» für 35 Millionen Dollar.
Hauser & Wirth reüssierte noch mit einigen weiteren Millionenverkäufen: so unter anderem mit einem Werk von Cy Twombly für 5 Millionen und einem Bild von Louise Bourgeois für 2,5 Millionen Dollar. Es sei «ein so starker erster Tag wie noch nie zuvor» gewesen, lässt sich Galeriegründer Iwan Wirth im Verkaufsreport zitieren.
Auch die Galerie Akmine Reich verkaufte gemäss Report einen Picasso für über 6 Millionen Dollar. Neben den Picassos und weiteren Meistern der Klassischen Moderne sorgten auch Werke des kürzlich verstorbenen Star-Künstlers David Hockney für hohe Verkaufspreise. Die Galerie Gray verkaufte Hockneys «Studio Interior #2» von 2014 für 8,5 Millionen Dollar.
Für einen Hype der 2011 verstorbenen US-Künstlerin Helen Frankenthaler scheint die aktuelle Retrospektive im Kunstmuseum Basel gesorgt zu haben: Die Galerie Thaddaeus Roppac verkaufte ein Gemälde von ihr «in der Region» von 3 Millionen Dollar, wie es heisst. Die Galerie Xares Art meldete einen Verkaufspreis von 2 Millionen Dollar für ein Frankenthaler-Bild.
Art Unlimited mit grosser Gegenwartskunst