Newcomer des Jahres gesucht
Vorschläge beziehungsweise Kandidaten gab es wie jedes Jahr einige. Drei Sportler hat der Bündner Verband für Sport (BVS) schliesslich für die Wahl des Newcomers respektive der Newcomerin des Jahres nominiert. Die Jury mit Thomas Gilardi und Stefan Caprez (beide BVS), René Weber (Leiter Sport «Südostschweiz»), Sabine Neuwirth (Leiterin Sportfachstelle der Stadt Chur), Thierry Jeanneret (Graubünden Sport) sowie Natalie Brägger (Migros Kulturprozent) darf nun bis am Freitag, 14. Juni, den Gewinner oder die Gewinnerin bestimmen. Jedes Jurymitglied schaue sich die Athleten genau an und werde danach sein Urteil abgeben, erklärt BVS-Präsident Gilardi.
Ein Blick zurück zeigt, dass bisher Nachwuchsathleten geehrt wurden, die später über die Kantonsgrenzen hinaus Bekanntheit erlangten: Snowboarderin Stefanie Müller (2012), Freeskierin Nina Ragettli (2013), Mountainbiker Andrin Beeli (2014), Freeskierin Giulia Tanno (2015), Skicrosserin Talina Gantenbein (2016), Mountainbiker Vital Albin (2007) und Freeskier Rafael Kreienbühl (2018). Sie alle haben nach ihrer Auszeichnung auch bei den Aktiven reüssiert. Alle waren stolz darauf, als Newcomer des Jahres an der Bündner Sportnacht dabeigewesen sein zu dürfen. Das gilt ebenfalls für die drei Nominierten in diesem Jahr.
Auch diesmal kommen die für den Nachwuchspreis vorgeschlagenen Lea Meier (Biathlon), Cla-Ursin Nufer (Langlauf) und Annik Kälin (Leichtathletik) aus unterschiedlichen Sportwelten. Das ist nicht zufällig, sondern der Beweis, dass in Graubünden nicht nur auf höchster Stufe, sondern auch beim Nachwuchs gute Arbeit geleistet wird.
Zwei Silbermedaillen in Sarajevo
Lea Meier, Biathletin aus Stels, stand vor sechs Jahren erstmals auf den Langlaufskis und wurde sofort in die Renngruppe der JO Davos aufgenommen. Die Erfolge stellten sich nicht schnell ein, sondern blitzschnell. Gleich in ihrer ersten Biathlonsaison verwies die ehemalige Kunstturnerin die Konkurrenz reihenweise auf die Plätze.