Joseph's House erstrahlt in neuem Glanz
In einem Ranking des renommierten Hoteltesters Karl Wild kommt die Davoser Hotellerie alles andere als gut weg. Kein einziges hat es unter die von Wild aufgestellten Top 75 geschafft. So war in der Südostschweiz vom 21. November seine Aussage zu lesen, dass die Bündner Hotellerie hervorragend sei, es in Davos aber einfach zu viele 08/15-Hotels gebe. Die Davoser Hotellerie sei wenig dynamisch und es fehle an Investitionen und folglich auch Innovation.
Vielleicht hat er mit den Aussagen auch ein bisschen recht. Doch stehen den Aussagen beispielsweise die grossen Investitionen vonseiten der Davos Klosters Mountains gegenüber. Im neusten Projekt haben diese rund 20 Millionen Franken in die Totalsanierung des baufälligen Joseph's House investiert. Das über 120-jährige Schmuckstück ist seit 2007 in Besitz der Davos Klosters Mountains. Nun ist es über die letzten Monate totalsaniert worden und soll als 3-Sterne-Superior-Hotel an Weihnachten die ersten Gäste empfangen. «Eigentlich ist die Investition der rund 20 Millionen Franken zu hoch, doch wollten wir das erhaltenswerte Gebäude um jeden Preis zu neuem Glanz führen und ich glaube, dies haben wir mit der Sanierung auch geschafft», erklärt Vidal Schertenleib, CEO der Davos Klosters Mountains.
Einzigartiges, erhaltenswertes Gebäude mit neuem Charme
«Es war durch die Tatsache, dass das Haus als erhaltenswert gilt, etwas aufwendiger und kostenintensiver. Wir wollten den Charakter des Hauses allerdings nie verändern. Im Gegenteil: Das Haus soll bald wieder in seinem alten Glanz erstrahlen. Allein schon die Südfassade mit den wunderschön gedeckten Balkonen mit Sicht in die Davoser Bergwelt ist einzigartig», so Schertenleib. Man habe es, auch mit der Sanierung des National, geschafft einen grossen Mehrwert für das Quartier und ganz Davos zu generieren. «Wenn wir die Resultate sehen, waren die Investitionen mehr als gerechtfertigt. Wir haben in die beiden Häuser in den letzten Jahren rund 35 Millionen Franken investiert. Und wie ich finde, sieht man das auch», meint Schertenleib.