Neue Piste, neue Beschneiung, neue Bahn
Es dauert nicht mehr lange, bis die ersten Schneesportgäste die neue Talabfahrt am Jakobshorn hinunterdüsen. Mit Start beim Usser Isch geht es entlang der Fuxägufer-Sesselbahn über eine anspruchsvolle Route hinunter ins Tal. «Es freut mich sehr, dass wir dieses Projekt realisieren konnten», sagt DKB-CEO Vidal Schertenleib. «Die neue Piste wurde grösstenteils durch unsere eigenen Mitarbeiter erstellt, worauf wir sehr stolz sind.» Ende November beginne man, die neue Talabfahrt technisch zu beschneien, um sie dann Mitte Dezember zu eröffnen. «Einerseits können wir so eine Entflechtung realisieren, sprich, die schwächeren Skifahrer können die bestehenden Talabfahrten nutzen, und die Geübteren erreichen das Tal über die neue Piste. Zudem ist sie auch eine Attraktivitätssteigerung für das Jakobshorn-Gebiet», erklärt Schertenleib. Doch beendet sind die Arbeiten am Berg mit der Eröffnung der neuen Talabfahrt noch nicht. «Bereits dieses Jahr konnte die Pumpstation neben der Talstation Usser Isch im Rohbau fertiggestellt werden. Nächstes Jahr erfolgt die Installation der Technik, und die nun verlegten Leitungen für die Beschneiungsanlage werden ein Stück bergauf verlängert». Dort nämlich entstehe ein neuer Speichersee, mit dem sich das Wassermanagement am Berg verbessern lasse und so auch Ressourcen schone. «Zudem erlauben uns die zusätzlich vorhandenen Wasserkapazitäten, die Pisten schneller und effizienter technisch zu beschneien.»
Totalpsee deutlich schneller füllen
Dass effiziente Beschneiungsanlagen wichtig sind, zeigte sich bereits Anfang November auf der gegenüberliegenden Talseite. «Die neue Wasser- und Beschneiungslinie via Wolfgang Richtung Parsenn konnte diesen Sommer fertiggestellt werden und ist bereits in Betrieb», freut sich der CEO. Mit der bestehenden Leitung, die via Dorfberg Richtung Berg führt, habe man 25 Tage gebraucht, um den Totalp-Speichersee komplett zu füllen. «Nun brauchen wir nur noch 5 bis 7 Tage», streicht er die Vorteile dieser Investition hervor. Gekostet habe das Ganze rund acht Millionen Franken, die rein aus Eigenmitteln der DKB AG stammen. Doch die Leitung dient nicht nur dem Hochpumpen des Wassers, sondern auch der technische Beschneiung der Pisten Meierhoftälli und Besenbinder. «Dank dieser neuen Anlage konnten wir die Meierhoftälli-Piste bereits am 18. November in Betrieb nehmen – deutlich früher als bisher.»