Zu wenig Teilnehmende: Aus für Engadin Bike Giro
Mountainbike-Paukenschlag im Engadin: Obwohl es aus der Szene immer wieder Lob für das Mountainbike-Etappenrennen Engadin Bike Giro gegeben hat, wird der Viertage-Anlass im Oberengadin nach acht Ausgaben nicht mehr fortgesetzt. Dies gaben die Organisatoren am Montag bekannt. «Die Mountainbike Marathonszene ist leider grundsätzlich am Schwächeln und die Teilnehmerzahlen haben ein zu niedriges Niveau erreicht, um den Engadin Bike Giro fortzuführen», wird Organisator Rik Sauser von der veranstaltenden Agentur Sauser Event GmbH zitiert. Der Entscheid wurde nach Gesprächen zwischen dem Veranstalter und den drei ausrichtenden Gemeinden Celerina, St. Moritz und Silvaplana beschlossen. Der Anlass vom 29. Juni bis 2. Juli geht somit mutmasslich als Derniere in die Geschichte ein.
Rückläufige Tendenz
Nach einem vielversprechenden Start im Jahr 2016 und einer zunächst positiven Entwicklung verzeichnete das Rennen bereits 2019 leicht rückläufige Teilnehmerzahlen. Während der Coronapandemie hatte der Anlass dann zwar 2020 und 2021 ein Zwischenhoch erlebt. Wohl auch aufgrund des Ausfalls von anderen Mountainbike-Veranstaltungen waren die Teilnehmerzahlen auf knapp 500 Personen angestiegen. Es blieb ein Zwischenhoch. In den letzten beiden Jahren war wieder eine rückläufige Tendenz zu beobachten. Sie zwang die Organisatoren nun zum Handeln.