Mathias Flückiger nach Crash mit Nino Schurter massiv angefeindet
Das Rennen in Lenzerheide werden die Schweizer Mountainbikefans nicht so schnell vergessen. Der Bündner Nino Schurter stand vor zwei Wochen beim Heimrennen kurz vor seinem 34. Weltcupsieg, er wäre mit dem Erfolg zum alleinigen Rekordhalter vor dem Franzosen Julien Absalon aufgestiegen. An sein Hinterrad hatte sich derweil Mathias Flückiger geheftet und der Berner lancierte kurz vor dem Ziel, in einer Passage abseits der Kameras, ein waghalsiges Überholmanöver.
In diesem kurzen Waldstück kam es zum Kontakt und zum doppelten Sturz. Flückiger landete daraufhin auf dem 3. Platz, Schurter auf Rang Vier. Für Schurter gab es keine zwei Meinungen, angefressen wie selten deckte er Flückiger im Ziel mit nicht druckreifen Worten und einem ordentlichen, von der UCI mit dem Abzug von zwei Weltcup-Punkten und einer geringen Busse sanktionierten Schlag auf den Rücken ein und meinte: «Mathias wollte mich an einer Stelle überholen, an der es schlicht nicht möglich ist. Er hat mich einfach abgeschossen, lag auf mir drauf. Das war definitiv ‹too much›. Wir hätten einen Schweizer Doppelsieg gehabt, und ich hätte ziemlich sicher gewonnen. Das ist traurig. Ich kann es echt nicht verstehen.»
Schurter lässt Frust gegenüber Flückiger raus: «Du bist nicht normal!» #srfsport
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