Leaderwechsel, Premieren und Good News aus London
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und Erwähnenswertes zu den Nationalspielerinnen in den ausländischen Ligen.
DAS SPIEL DER WOCHE. Der FC Zürich bleibt in der laufenden Saison ungeschlagen, musste sich aber am Wochenende zum zweiten Mal in Folge mit einem 1:1 zufrieden geben und verlor dadurch die Leaderposition an Servette Chênois. Nach YB Mitte der letzten Woche war es diesmal Basel, das dem FCZ ein Remis abtrotzte. Im Letzigrund gingen die Baslerinnen durch das dritte Saisontor der Italienerin Alice Berti in Führung. In der Schlussviertelstunde glich Nina Kajzba aus. Für die junge Slowenin war es in der 6. Runde der Women's Super League bereits der achte Treffer.
DAS TOR DER RUNDE. Der in diesem Sommer von Meister Servette Chênois zu Aufsteiger Yverdon gewechselten Denisa Hasanaj gelang beim 4:1 gegen Aarau das erste Tor in der höchsten Liga. Die 20-jährige Albanerin traf in der 85. Minute im Nachschuss zum entscheidenden 2:1. Die weiteren Treffer im Duell der beiden einzigen bis dahin sieglosen Teams erzielte die eingewechselte Maeva Sogan nach Kontern in der Nachspielzeit.
DIE NÄCHSTE RUNDE. Am Freitag steht das Spitzenspiel zwischen Servette Chênois und dem FC Zürich an. Die Zürcherinnen haben die Möglichkeit, mit einem Sieg die Tabellenführung zurückzuerobern. Es wird für den FCZ das letzte Ligaspiel unter Interimscoach Alessandro Mangiarratti. Ab dem 1. Oktober übernimmt Martina Voss-Tecklenburg den Trainerposten.
Schweizerinnen im Ausland
DEUTSCHLAND. Lydia Andrade trug ihr erstes Saisontor zum 3:0-Heimsieg des 1. FC Köln gegen Union Berlin bei. Die 27-jährige Ostschweizerin traf in der 83. Minute zum Schlussstand und sicherte den Kölnerinnen den dritten Sieg in Folge. Das 0:1 fiel aus Sicht von Union Berlins Torhüterin Nadine Böhi unglücklich. Die Schweizerin wurde bei einem Durcheinander in der eigenen Abwehr von einer Mitspielerin angeschossen. Von ihrem Bein prallte der Ball ins eigene Tor.