Klopp nach «Boxkampf» zum Improvisieren gezwungen
Deutschland zeigt im ersten Spiel unter Trainer Jürgen Klopp, was möglich ist. Gegen Griechenland muss der Trainer nun aber zwei Wechsel im Kader vornehmen.
Kein Sieger beim Duell der Trainer-Debütanten: Deutschland und die Niederlande trennten sich in der Nations League mit Jürgen Klopp und Xavi an der Seitenlinie mit einem 1:1. Einen Tag später, vor der angekündigten Analyse der gefühlt 1000 Erkenntnisse bei seinem turbulenten, aber durchaus mutmachenden Debüt war Klopp gleich auf unliebsame Weise als Personalmanager gefordert.
Musiala und Havertz reisen ab
Die Muskelverletzungen von Jamal Musiala und Kai Havertz zwangen Klopp zum Umplanen. Musiala zog sich schon beim Aufwärmen einen Muskelfaserriss zu, Havertz erwischte es nach einer halben Stunden mit einer Muskelzerrung. Beide reisten zu ihren Klubs nach München und London ab. Sie müssen bei Bayern München und Arsenal ihre Blessuren auskurieren.
Florian Wirtz und Jonathan Burkardt stossen dafür früher als gedacht zur Nationalmannschaft. Eigentlich hätten die beiden erst in der kommenden Woche bei den Spielen gegen Serbien und in Griechenland ins Geschehen eingreifen sollen.
Wenig Zeit für den neuen Coach
Für den Trainer Klopp und sein neues Offensivduo geht es in der Nations League nach dem grossen Fight gegen die Niederlande, den die französische Sportzeitung «L'Équipe» als «Boxkampf» bezeichnete, ohne Rast weiter. Nächster Stopp ist Augsburg am Sonntag mit der Prüfung gegen die Griechen, die mit einem 2:1 in Serbien siegreich in die Nations League gestartet sind.