FHGR verzeichnet kleinen Gewinn statt des budgetierten Verlusts
Im Fokus des vergangenen Jahres standen für die Fachhochschule Graubünden (FHGR) die Eröffnungen der sogenannten «Reallabore» in der Surselva und im Bergell. Dies geht aus einer Medienmitteilung zum Jahresbericht hervor.
Die Labore seien als Schnittstellen zwischen Forschung und Praxis zu verstehen und verfolgten das Ziel, Veränderungsprozesse anzustossen, Chancen aufzuzeigen und von der Region zu lernen. Gemäss Mitteilung arbeiten die Labore gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort an Lösungen für konkrete regionale Herausforderungen. Im vergangenen Jahr wurden bereits erste Veranstaltungen organisiert und Projekte lanciert.
Churer Forschende machen sich auf ins regionale «Reallabor»
Weniger Projekte an der FHGR als im vergangenen Jahr
Insgesamt waren an der Hochschule Ende des vergangenen Jahres 306 Projekte in Arbeit. Das sind rund 70 Projekte weniger als im Vorjahr. Trotzdem konnte das Forschungsvolumen um 9,6 Prozent auf 11,4 Millionen Franken erhöht werden, wie es weiter heisst.
Die FHGR bezeichnet ihre Forschungsprojekte als wichtig, um die Innovationskraft des Kantons Graubünden weiter voranzutreiben. Die Schule unterstützt unter anderem Industriebetriebe bei der Entwicklung von Lösungen zum Schutz vor Naturgefahren. Diese verschärften sich auch in Graubünden aufgrund des Klimawandels. Einen Überblick über die Forschungstätigkeiten der FHGR ist hier zu finden.