In Graubünden gedeiht der Whisky gut
Graubünden ist bekannt für das eine oder andere Alkoholprodukt. Was den meisten wahrscheinlich als erstes einfällt, ist Röteli, Wein aus der Bündner Herrschaft oder das altbekannte Calanda-Bier. Was es jedoch auch immer häufiger zu verkosten gibt: Bündner Whisky. Mehrere Brennereien gibt es mittlerweile im Kanton und die Hersteller sind sich einig: Graubünden ist prädestiniert als Whisky-Produktionsort.
Vier Jahre ruhen
Der neueste Bündner Whisky wurde am vergangenen Samstag im Bernina Hospiz getauft und das nicht von irgendeinem Taufgötti: Bundesrat Ueli Maurer eröffnete die Degustation des Bernina Whisky. Wie das Unternehmen Swiss Alpine Spirit in einer Mitteilung schreibt, ist der Bernina Whisky aus einer engen Kooperation zwischen Graubünden und dem Wallis entstanden. Mehr als vier Jahre lang lagerte der Bernina Whisky im Engadin und im Wallis und kann nun verkostet werden.
Es ist bereits die zweite Generation an Whisky, die der Verwaltungsrat und Mitinhaber der Firma, Reto Rauch, präsentieren kann. Besonders stolz ist Reto Rauch darauf, dass der Berg-Whisky mit einheimischen Rohstoffen aus dem Berggebiet entstehen konnte. Dies verrät er gegenüber Radio Südostschweiz. «Die Voraussetzungen für die Produktion in der Schweiz sind optimal. Wir haben einheimische Rohstoffe und sehr gute Lagerbedingungen hier, das ist sehr speziell. Unser Whisky wird tief unter dem Nationalpark an einem feuchten Ort mit konstanter Temperatur gelagert.» Der Bernina Whisky wurde über vier Jahre gelagert.