In Freiburg feiern sie die Meister
Im Beisein der ehemaligen Präsidenten und Captains feiert der HC Fribourg-Gottéron nochmals seinen ersten Meistertitel aus dem Frühling. Das sind die Fakten der sechs Eishockeypartien vom Freitag.
Die Emotionen gingen in Freiburg schon vor dem Start hoch. Der zurückgetretene Captain Julien Sprunger – im Shirt des zu Kloten gewechselten Goalies Reto Berra – zog den Meister-Banner unter das Hallendach. Im Anschluss tat sich Gottéron zwar schwer, das meisterliche Gesicht zu zeigen. Mit einem 4:2-Sieg im Romand-Derby wurde der Fehlstart in Biel aber ausgemerzt. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. Zunächst überstand Fribourg drei Minuten in Unterzahl, dann erzielte Verteidiger Simon Seiler in der 54. Minute die 3:2-Führung. Das vermeintliche Spitzenteam Lausanne steht damit nach zwei Spielen ohne Punkt und mit nur zwei erzielten Toren da. (ck)
Berner Gala
Letzte Saison verlor der Schlittschuhclub Bern gegen Davos alle vier Meisterschaftspartien. Diesmal verdienten sich die Berner mit 35:21 Schüssen und einer beherzten Leistung den 5:2-Heimsieg über den HCD. Dario Rohrbach, der Goalgetter, der aus Langnau kam, erzielte ein Tor und zwei Assists. Beim SCB sass Tristan Scherwey überzählig auf der Tribüne. Letzten Dienstag in Zürich ist Scherwey vom neuen Coach Serge Aubin in Zürich auch bloss während zehn Minuten eingesetzt worden.
Comeback der ZSC Lions
Wie schon am Dienstag, als sie gegen Bern nach dreimaligem Rückstand noch gewannen, kippten die ZSC Lions auch in Langnau die Partie. Die SCL Tigers führten 2:0 und 3:2, verloren gegen die ZSC Lions aber mit 3:4, als die Zürcher im Finish Ernst machten. Nicolas Baechler, der Center der dritten Sturmlinie, erzielte in den letzten neun Minuten die Goals vom 2:3 zum 4:3 für den ZSC.