Allianz Suisse Golf Challenge auf der Matta
In stolzer Anzahl präsent, 90 Teilnehmende, zog der erste Flight mit Stephan Huber und Martina Zanetti pünktlich um acht los und erreichte das Ziel bereits nach dreieinhalb Stunden. Das wiederum bedeutete, dass die beiden ihre Runde gar eine Stunde früher beendet hatten, als die letzten Akteure mit Loch eins zu spielen begannen. Und damit sass dieses Team challenge-befreit beim 19. Loch, was wiederum bedeutet, dass die beiden bereits gemütlich im «Clubhouse» an ihrem verdienten Apéro labten.
Schnell und gut
An diesem Tag wurde nicht nur schnell gespielt, sondern es wurden gleichermassen ausgezeichnete Resultate erzielt. Um das Turnier aufregender und fairer zu gestalten, wurde in zwei Kategorien gespielt. Die fortgeschrittenen Teilnehmenden mussten im Modus «Strokeplay» jeden einzelnen Schlag zählen und bis zum «bitteren Ende» kämpfen. Für alle anderen ab Handicap 18.1 hiess die Spielart «Stableford»: Hierbei dürfen angespielte Löcher gestrichen werden, gingen zuvor ein paar Schläge zünftig daneben.
Herausragende Leistungen
In der Kategorie «Brutto» bei den Damen durfte erneut Sonja Müller den grosszügig ausgestatteten Geschenkkorb entgegennehmen. Wie im Vorjahr gewann sie mit exakt 76 Schlägen und somit deren 8 über Par. In der Klasse «Brutto Herren» gewann der 14-jährige Tim Franzl mit 72 Schlägen. Über diesen grandiosen Sieg freute sich ebenso lebhaft seine Mutter, Sonja Franzl, ihres Zeichens Pächterin des Golfrestaurants. Die im Gabenkorb liegende Flasche Wein konfiszierte sie indes kurzerhand. In der Kategorie «Netto HCP Pro bis 18.0» schlug sich Andrea Lüchinger mit 60 Nettopunkten aufs Podest, vor Claudio Escher und Stefan Grüniger. Bei der zweiten Kategorie «HCP 18.1 bis PR» (Platzreife) brillierte der Davoser Greenkeeper Oliver Müller mit 47 Nettopunkten vor den zwei Davosern Stephan Huber und Luca Wildi. Und last, but not least: Die Junioren demonstrierten in ihrer eigenen Nettokategorie ebenso sehenswerten Golfsport. Den Sieg erspielte sich mit 50 Nettopunkten Raphael Huber, gefolgt von Andrin Schraner und Roque Cavegn.