Geplante Steueranpassung wird in Graubünden heiss diskutiert
In den Plantahof werden voraussichtlich 24,5 Millionen Franken investiert. Nachdem die Regierung die Botschaft zum Projekt zuhanden des Grossen Rats im Juni verabschiedete, hat eine grossrätliche Kommission die Botschaft vorberaten. Wie die Kommission nun in einer Mitteilung schreibt, unterstützt sie das Projekt einstimmig und beantragt den Grossen Rat, den dafür notwendigen Verpflichtungskredit zu genehmigen. Dieser wird das Geschäft in der Augustsession behandeln.
Zur Beratung des Geschäfts habe sich die Kommission vor Ort in Landquart getroffen. Mit dabei waren auch Regierungsrat Mario Cavigelli und Vertreter des Hochbauamts und der Direktion des Plantahofs. Sie alle sind zum Schluss gekommen, dass es sich lohnt, den bestehenden Saal des Tageszentrums mitsamt der Küche durch einen Neubau zu ersetzen. Ebenso soll das Konvikt, das zurzeit an den Saal und die Küche angebaut ist, hinter dem Hauptgebäude neu gebaut werden.
Der Verpflichtungskredit über 24,5 Millionen Franken, der für diese Bauvorhaben nötig ist, unterliegt dem obligatorischen Finanzreferendum. Das heisst, das Bündner Stimmvolk wird das letzte Wort haben.
Umsetzung der STAF führt zu Diskussionen
Ebenfalls in der Augustsession wird der Grosse Rat die Teilrevision des Steuergesetzes für den Kanton Graubünden behandeln. Es ist die Vorlage, mit der das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, kurz STAF, umgesetzt werden soll. Auch diese Vorlage wurde von einer grossrätlichen Kommission vorberaten, welche einstimmig auf das Geschäft eingetreten ist. In der inhaltlichen Ausgestaltung gingen die Meinungen der Kommissionsmitglieder jedoch auseinander, wie es in einer Mitteilung heisst.