Felssturz ist grösser als angenommen
Zwei Tage nach dem grossen Felssturz am Flüela Wisshorn bei Davos hat das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mit einer Drohne gemessen, wie viel Gesteinsmaterial niederging. Nun liegen die Ergebnisse dieser Messung vor. Sie zeigen, dass das Ausmass des Felssturzes die ersten Schätzungen übersteigt. Und sie zeigen auch, dass sich die Lawine, welche der Felssturz auslöste, über ein grosses Gebiet erstreckt. Der Lawinenkegel ist nämlich fast zwei Kilometer lang und reicht bis wenige Meter vor die Flüelapass-Strasse.