FDP nominiert Silberschmidt und Huber für Zürcher Regierungsrat
Die FDP hat für die Zürcher Regierungsratswahl Andri Silberschmidt und Martin Huber nominiert. Silberschmidt setzte sich am Dienstag im 1., Huber im 3. Wahlgang durch.
Nationalrat Silberschmidt galt im Vorfeld der Delegiertenversammlung (DV) als klarer Favorit. Er holte schon im ersten Wahlgang 145 Stimmen bei 194 Wahlzetteln und erreichte damit deutlich das absolute Mehr.
Die restlichen Stimmen verteilten sich auf die drei weiteren Kandidierenden. Sie befanden sich im tiefen zweistelligen Bereich. Stimmen. Martin Huber, Monika Keller und Frank Rühli mussten in einen 2. Wahlgang.
Stimmen verteilten sich auf alle
Die Stimmen verteilten sich dabei ziemlich ausgeglichen über die drei Kandidierenden. Huber holte 74 Stimmen, Keller 60 und Rühli 55. Das absolute Mehr erreichte so keiner der drei Kandidierenden. Bei 190 eingereichten Wahlzetteln war einer ungültig.
Im 3. Wahlgang, bei einfachem Mehr setzte sich der Landwirt Huber dann mit 82 Stimmen durch. Keller kam auf 67 Stimmen und Frank Rühli auf 42.
Kritik am Einervorschlag
Nationalrat Silberschmidt hatte der Vorstand selber empfohlen. Kantonsrätin Monika Keller, Kantonsrat Martin Huber und alt-Gemeinderat Frank Rühli brachten sich vor der DV selber ins Spiel. Dies, nachdem der Einervorschlag des Vorstands für Unmut gesorgt hatte.
Es wäre das erste Mal gewesen, dass die FDP nur mit einem Kandidaten ins Rennen um die Regierungsratssitze gegangen wäre. Seit 2019 hat die FDP nur noch einen Sitz in der siebenköpfigen Zürcher Regierung.
Die Delegierten sprachen sich aber klar gegen die vom Vorstand favorisierte Einerkandidatur aus. Mit nur sechs Gegenstimmen und wenigen Enthaltungen forderten sie zwei Kandidierende.