FCRJ kassiert bittere Heimniederlage
von Elmedin Hasanbasic
Anhand der Startelf war zu erkennen, dass FCRJ-Trainer Heris Stefanachi mit der Leistung seines Teams bei der 0:3-Auftaktpleite in Carouge eine Woche davor mehr unzufrieden war. Die angekündigten personellen und taktischen Veränderungen setzte er für die Partie gegen Breitenrain sprich Heimpremiere dieser Saison insofern um, dass er mit zwei Stürmern begann und insgesamt im Vergleich zum Auftaktmatch gleich fünf Wechsel vornahm.
Das Spiel des FCRJ veränderte sich dadurch so, dass vor allem versucht wurde, die beiden Stürmer Danijel Subotic und Dimitri Volkart mit langen Bällen anzuspielen. Nicht dieses Sturmduo, sondern die Gäste aus Bern waren es jedoch, die für erste Torgefahr sorgten. Nach einer scharfen Flanke fand sich in Breitenrains Offensive jedoch kein Abnehmer (2.), und bei einem strammen Schuss aus der zweiten Reihe (11.) war FCRJ-Goalie Diego Yanz auf seinem Posten hellwach.
Auch in der Folge war im Spiel der Gastgeber wenig Positives zu erkennen. Die 315 Zuschauer, darunter der ehemalige FCRJ- und aktuelle Wil-Trainer Brunello Iacopetta, sahen ein Spiel mit eher verhaltenen Offensivaktionen und viel taktischem Geschiebe. Die einzige Chance für den FCRJ in der ersten Halbzeit hatte Volkart auf dem Fuss. Nach einem Durchspiel über die rechte Seite setzte er seinen Schuss aus 16 Metern nur ganz knapp über die Latte.
Wechsel bringen Schwung
Nach der Pause wurde die Partie etwas attraktiver. Zwar blieben hochkarätige Chancen weiterhin Mangelware, aber zumindest verlagerte sich das Geschehen öfter in die beiden Strafräume. Auf FCRJ-Seite kamen vor allem von den Einwechselspielern neue Impulse. In der Defensive erhielt Timo Harperink für Grätschen oder Blocks mehrfach Szenenapplaus, und vorne segelte Christian Konans Kopfball in der 64. Minute nach einer präzisen Flanke von Rijad Saliji um Haaresbreite über die Latte.