Energieverbrauch in der Schweiz 2025 leicht gestiegen
Der Endenergieverbrauch der Schweiz ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 777'870 Terajoule (TJ) leicht gestiegen. Hauptgründe dafür sind die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung und der Anstieg beim Absatz von Flugtreibstoffen.
Die Anzahl Heizgradtage nahm gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent zu, wie das Bundesamt für Energie am Donnerstag mitteilte. Zugenommen hätten auch andere Faktoren, die den langfristigen Wachstumstrend des Energieverbrauches bestimmten: Dies sind die ständige Wohnbevölkerung, das Bruttoinlandprodukt, der Motorfahrzeugbestand und der Wohnungsbestand.
Höherer Treibstoffverbrauch
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz von Flugtreibstoffen um 3,2 Prozent und liegt nun nur noch knapp unter dem höchsten Verbrauchsniveau von 2018. Der Benzin- und Dieselabsatz ist hingegen insgesamt um 1,0 Prozent gesunken.
Die fossilen Treibstoffe machen laut den neuesten Angaben ungefähr ein Drittel des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Der Verbrauch der biogenen Treibstoffe nahm gegenüber dem Vorjahr zu (+9,5 Prozent). Ihr Anteil am gesamten Absatz von Benzin und Diesel nahm ebenfalls zu und lag das erste Mal leicht über 5 Prozent.
Leichter Anstieg bei Elektrizität
Der Verbrauch von Elektrizität stieg um 0,8 Prozent. Der Verbrauch von Heizöl extra-leicht und Erdgas nahmen jedoch um 4,3 Prozent und 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Diese drei Energieträger machen rund die Hälfte des Endenergieverbrauches aus.
Die energetische Verwendung von Industrieabfällen stieg um 2,1 Prozent. Der Verbrauch von Kohle und Petrolkoks nahm hingegen insgesamt um 21,1 Prozent ab und der Verbrauch von Heizöl mittel und schwer lag wiederum bei null. Der Anteil dieser vier Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch ist gering (weniger 2 Prozent).
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