Einer schätzte extrem genau
Etwas über 30 Läuferinnen und Läufer nahmen die anspruchsvolle Laufstrecke – absolviert werden mussten zwei Runden à 2,9 Kilometer in ziemlich coupiertem Gelände – in Angriff. Unter anderem galt es, den berühmt-berüchtigten «Cologna-Stutz» zwei Mal zu bezwingen. Die einen schafften die Strecke absolut mühelos, derweil andere wesentlich mehr zu beissen hatten. Während die Spitzenläufer des nationalen Langlaufkaders auf eine möglichst schnelle Zeit aus waren, ging es für die Volksläuferinnen und Volksläufer darum, sich selbst zu überwinden und positive Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen. Beides gelang den Wettkämpfenden im Grossen und Ganzen.
Einige waren schneller als Dario Cologna
Um die Sache noch etwas spannender zu machen, mussten die Startenden schätzen, welche Zeitdifferenz sie zu den ausser Konkurrenz startenden Dario Cologna und Seraina Boner erreichen würden. Einige waren sogar schneller als die ehemaligen Weltklasse-Langläufer – vor allem jene Kaderläuferinnen und Kaderläufer, die in der nächsten Saison international für Furore sorgen möchten. Am besten schätzten jedoch andere, allen voran Nico Walther: Er schoss insofern den Vogel ab, als dass er die Differenz zwischen seiner Zeit und jener Dario Colognas auf zwei Zehntelssekunden genau traf. Bei den Damen war India Huber mit einer Zeitdffererenz von 11,9 Sekunden die beste Schätzerin.