Eine besondere Beobachtung
«Vögel beobachten und fotografieren ist eins meiner Hobbys. Speziell freut es mich, wenn ich in der Landschaft Davos Vögel entdecke, die ich noch nie bei uns gesehen habe. Während eines Spazierganges an der Landwasser fielen mir Vögel in den Bäumen auf, die wild von Ast zu Ast hüpften. Mir fiel sofort der lange Schwanz auf und somit war mir schnell klar, dass es sich um Schwanzmeisen handelt. Diese Tatsache freute mich riesig. Keine Ahnung ob Schwanzmeisen bei uns des Öfteren vorkommen, für mich jedenfalls war es eine Neuentdeckung», schreibt er dazu. Damit liegt Simeon recht, wie eine Abklärung der DZ bei einer ausgewiesenen Ornithologin ergab: «Schwanzmeisen sind in tieferen Lagen als Davos deutlich verbreiteter – was sicherlich damit zu tun hat, dass sie Laub(misch)wälder und Obstgärten bevorzugen. Es ist aber nicht so, dass es in Davos gar keine Schwanzmeisen gibt: Sowohl im Winter als auch als Brutvogel sind sie nachge/wiesen. Die meisten Schwanzmeisen sind Standvögel; bleiben also das ganze Jahr in der mehr oder minder gleichen Region.» Weiter lässt sie wissen, dass Schwanzmeisen fast immer im Familienverbund leben und ständig in Kontakt miteinander bleiben. «Daher ist es hilfreich, ihren Kontaktruf zu kennen. Hat man den mal im Ohr, entdeckt man sie viel häufiger, wie sie in den feinsten Ästchen herumturnen oder einander hinterher fliegen, wenn ein erstes Tier von einem Baum zum anderen wechselt.»