Ein Hauch von Olympia in Gams
Zum sechsten Mal findet von Freitag bis am Sonntag auf dem Platz des Golfklubs Gams-Werdenberg das VP Bank Ladies Open statt. 130 Spielerinnen aus 29 Nationen haben sich für das Turnier der LET Access Serie (LETAS), der Second-Level-Tour im europäischen Damensport, gemeldet. Gespielt wird um ein Gesamtpreisgeld von 45 000 Euro – 5000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren. Neu ist auch der Modus: Beim VP Bank Ladies Open 2019 feiert der «Mätzler-Mix» Weltpremiere. Gespielt werden zwei Qualifikationsrunden im Strokeplay-Format, am Finaltag warten drei Matchplay-Runden über jeweils neun Löcher.
Spannung dank neuem Modus
Das Feld wird dieses Jahr von der Gewinnerin des bislang einzigen Saisonturniers 2019 auf der LET Access Series angeführt: Die Österreicherin Sarah Schober hatte Anfang April bei den Terre Blanche Ladies Open in Südfrankreich ihren ersten Sieg bei den Professionals gefeiert. Bereits zuvor gehörte die Steirerin zu den renommiertesten Spielerinnen der LET Access Series, hatte sie doch 2016 die Order of Merit gewinnen können – damals ohne Turniersieg, aber mit fünf zweiten Plätzen, dazu einem dritten Rang und drei weiteren Top-10-Klassierungen. Beim VP Bank Ladies Open hatte Schober die letzten beiden Jahre verletzungsbedingt gefehlt; 2016 war sie in Gams 16. geworden. Die Österreicherin freut sich auf das neue Format: «Das wird für Spielerinnen und Zuschauer spannend. Auch weil es im Matchplay für die Spielerinnen verlockend sein wird, mehr Risiko zu nehmen.»
Zwei Olympia-Teilnehmerinnen
Schober bekommt es in Gams allerdings mit starken Kontrahentinnen zu tun. Mit Elia Folch (Spanien), Rachael Goodall (England) und Manon De Roey (Belgien) stehen drei Spielerinnen im Teilnehmerfeld, die bereits ein LETAS-Turnier gewinnen konnten. Mit der in Genf lebenden Brasilianerin Victoria Lovelady und der Belgierin Chloe Leurquin finden sich zudem zwei Olympia-Teilnehmerinnen von 2016 in der Entry-List.