Die Women's League legt wieder los
Die Women's League startet am Wochenende mit sieben Teams in die neue Saison. Der kurzfristige Rückzug von Ambri-Piotta wirft dabei grundsätzliche Fragen auf.
Neu dabei ist Lausanne. Die ambitionierten Waadtländerinnen haben den Aufstieg geschafft und sorgen mit namhaften Verstärkungen für frischen Wind. Unter anderem kamen die bisherigen Berner Leistungsträgerinnen Maija Otamo und Clara Rozier sowie vom PWHL-Champion Montréal Victoire die Kanadierin Maya Labad. Dennoch dürfte es schwierig werden, ganz vorne mitzuspielen. Auch Neuchâtel Academy wird eher um die hinteren Ränge kämpfen.
Lausanne ersetzt Langenthal, das sich nach der vergangenen Saison freiwillig aus der höchsten Liga zurückgezogen hat. Einen Absteiger gab es deshalb nicht. In dieser Saison wird wegen des Rückzugs von Ambri-Piotta ebenfalls kein Playout ausgetragen.
Zug in der Favoritenrolle
An der Spitze ist die Ausgangslage klarer. Titelverteidiger EV Zug geht zwei Jahre nach dem Aufstieg als Favorit in die Saison. Die Zugerinnen gewannen vergangene Saison nicht nur den Meistertitel, sondern auch den Cup und verloren insgesamt nur zwei Spiele. Nun soll das Double verteidigt werden. «Es wird die bisher herausforderndste Saison», sagt Trainerin Daniela Diaz. Sie will verhindern, dass nach dem grossen Erfolg Genügsamkeit einkehrt. Ein herber Verlust ist der Abgang des Riesentalents Ivana Wey an die Northeastern University.
Dahinter stehen vier Teams bereit. Der im Playoff-Final entthronte SC Bern, Fribourg-Gottéron, der HC Davos und die ZSC Lions dürfen sich Hoffnungen auf die Playoffs machen. Nebst dem Qualifikationssieger qualifiziert sich auch der Zweitplatzierte direkt für die Halbfinals, während die Teams auf den Rängen 3 bis 6 im Play-in um die beiden verbleibenden Halbfinal-Tickets kämpfen.