Nadine Fähndrich schrieb Geschichte
Pelletheizung, Solarlicht und ein ÖV-Angebot sind einige der Massnahmen, die Davos Nordic umsetzte, um sich noch mehr für die Nachhaltigkeit einzusetzen. Nicht zu vergessen und nicht mehr wegzudenken ist das Snowfarming – dank ihm und der künstlichen Beschneiung stand die Durchführung des Grossevents nie in Frage. OK-Präsident Peter Engler meint dazu: «Davos Nordic hat sich zum Ziel gesetzt, ein nachhaltiger Anlass zu werden, und daher wird viel dafür investiert. Die Massnahmen in diesem Jahr sind ein wichtiger Schritt. Wir sind uns aber bewusst, dass wir noch viel mehr dafür machen können.» Insgesamt ist Engler mit seinem Debut als OK-Chef sehr zuufrieden. Alles sei reibungslos verlaufen, und man habe bei bestem Wetter zwei Super-Tage erleben dürfen (mehr dazu auf den Seiten 8 und 9 dieser Ausgabe).
Alles ging perfekt auf
Im Sprint am Samstag teilte sich Nadine Fähndrich ihre Kräfte gut ein und setzte sich im Finale in einem spektakulären Aufhol-manöver beim Aufstieg an die Spitze. Sie gewann vor Jessie Diggins (USA) und Johanna Hagstroem (SWE) und konnte mit diesem Heimsieg als erste Schweizerin in Davos triumphieren. Lea Fischer und Alina Meier lieferten sich auf den letzten Metern ein packendes Duell. Schliesslich erreichte Fischer Platz 14, Meier wurde 19. Bei den Herren kam es wie erwartet zum Duell zwischen dem Sprint-Dominator Johannes Hoesflot Klaebo (NOR) und Frederico Pellegrino (I). Altmeister Pellegrino konnte sich am Ende durchsetzen und gewann vor Klaebo und dem Franzosen Lucas Chanavat. Janik Riebli schaffte es bei den Herren bis ins Halbfinal, während Roman Schaad und Cyril Fähndrich nach den Viertelfinal ausschieden. Sie belegten am Ende die Plätze 11, 14 und 23. Cédrc Steiner klassierte sich auf Rang 38, Roman Furger als weiterer Davoser wurde 50. Bei den Schweizer Damen konnten sich Alina Meier, Lea Fischer sowie die erst gerade von SRF 3 zum Best Talent Sport gewählte Anja Weber für die Viertelfinals qualifizieren.